Welcher Sattelgurt passt meinem Pferd

Sattelgurt

Welcher Sattelgurt passt meinem Pferd

Ein Sattelgurt erfüllt eine wichtige Aufgabe beim Reiten: er hält den Sattel fest in Platz, was sowohl für das Pferd als auch für den Reiter und dessen Sicherheit wichtig ist. Verwenden Sie die den falschen Sattelgurt oder ist dieser nicht richtig oder zu locker angelegt, kann sich der Sattel während dem Reiten drehen. Das kann zu Stürzen und damit einhergehende Verletzungen führen.
Material und Verarbeitung des Sattelgurtes spielen dabei auch eine große Rolle. Reißt der Gurt aus irgendwelchen Gründen, dann kann auch das zu Verletzungen führen.
Auf der anderen Seite, sitzt der Gurt nicht richtig und es kommt zu Druckstellen am Pferd, kann das im besten Fall die Leistung Ihres Pferdes beeinträchtigen, in anderen Fällen kann das Pferd vielleicht für eine lange Zeit nicht geritten werden oder es trägt eine bleibende Angst vor dem Reiten davon.

Material und Form

Sattelgurte unterscheiden sich in Material, Länge, Form und Farbe.
Der klassische Sattelgurt ist aus Leder; ist aber heutzutage auch in Baumwolle, Kunststoff oder Neopren erhältlich. Dazu gibt es auch Sattelgurte, die eine Polsterung oder einen Bezug haben. Für diese Zwecke eignet sich Lammfell besonders gut, da es durch die Passgenauigkeit den Druck, den Sattel und Reiter auf das Pferd ausüben, bestens verteilt. Das Pferd ist dabei optimal geschützt. Diese Gurte schauen nicht nur optisch gut aus, sondern verhindern auch scheuernde Wunden.

Wie wähle ich den richtigen Sattelgurt?

Bevor Sie sich für einen Sattelgurt entscheiden, müssen Sie die folgenden Kriterien klären:

  • Reitweise
  • Disziplin
  • Sattel
  • Körperbau des Pferdes

Western- oder englische Reitweise

Bei der englischen Reitweise mit dem dazugehörigen Sattel werden meistens Gurte mit zwei kleinen Schnallen benutzt. Entscheiden Sie sich jedoch für einen Westernsattel, dann brauchen Sie einen Gurt mit nur einer Schnalle. Dabei ist zu bedenken, dass für extreme Bewegungen (z. B. Cutting) zwei Sattelgurte verwendet werden, damit Reiter und Sattel immer in der richtigen Position bleiben.

Springen oder Dressur

Sind Sie ein Springer, dann ist ein Sattelgurt mit Stollenschutz ratsam. Das sind Gurte, mit einem breiten Ledereinsatz, der den Bauch des Pferdes schützt, sollte es die Stollen berühren.
Bei der Dressur allerdings kommt es darauf an, dass das Pferd ungehindert auf den Reiter reagieren kann. Eine störungsfreie Schenkellage unerlässlich.
Für diese Disziplin gibt es einen eigenen Dressursattel. Hierbei wird fast immer ein Kurzgurt von 40 bis 90 cm Länge verwendet, während ein herkömmlicher Gurt zwischen einer Länge von 115 und 145 cm variiert.
Ein richtig angelegter Dressursattel sollte zwischen der Unterkante des Sattelblattes und der Gürtelschnalle nicht mehr als 15 cm betragen. Sollte die Dressur ein Erfolg werden, dann ist es wichtig, dass der Gurt nicht den Ellbogenbereich des Pferdes beeinträchtigt.

Anatomie des Pferdes und ein richtig angelegter Sattelgurt

Ein ebenmäßiger Körperbau eines Pferdes bedarf in der Regel eines geraden Sattelgurtes, vorausgesetzt, dass der Sattel richtig passt und sitzt.
Hat das Pferd jedoch eine starke Körperwölbung nach unten oder aber auch eine starke Rippenwölbung, dann eignet sich der anatomische Sattelgurt, da er dem Pferd die nötige Ellbogenfreiheit bietet.
In einigen Fällen jedoch kann es sein, dass der anatomische Gurt nicht passt, da er im Rückschritt die Ellbogenfreiheit nicht gewährleistet. In diesen Fällen würde der asymmetrische Sattelgurt in Frage kommen. Dieser Sattelgurt wird auch Mondgurt genannt, da er sich durch den mondsichelartigen Rückschritt öffnet, und dem Pferd die nötige Bewegungsfreiheit gibt. Diese Sattelgurte werden vorwiegend für Araber angewendet.

Wie wird der Sattelgurt richtig angelegt?

Wenn der Sattelgurt um den Bauch des Pferdes herumgelegt wird, sollte dies vorsichtig und in keiner Weise ruckartig geschehen. Legen Sie den Gurt zuerst lockerer an und befestigen Sie ihn nach einer kurzen Einreitephase. Bei den meisten Gurten können Sie das sofort vom Sattel aus machen.
Wenn immer Sie einen Sattelgurt kaufen, denken Sie die Möglichkeit eines Lammfellbezuges. Gerade empfindliche Tiere kann damit geholfen sehr werden.

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